24. November 2010

Stammzelltransplantation bei Kindern und Erwachsenen

Einführung

Prof. Dr. Hubert Serve
Direktor der Medizinischen Klinik II
Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie, lnfektiologie Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Vorträge

Stammzellentransplantation bei Erwachsenen - neue Entwicklungen in der antileukämischen und supportiven Therapie
PD Dr. med. Gesine Bug
Leiterin der Station für Stammzelltransplantation
Medizinische Klinik II
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


Stammzellentransplantation in der Kinder- und Jugendmedizin - aktuelle Trends und Perspektiven
Prof. Dr. med. Peter Bader

Leiter des Schwerpunktes Stammzellentransplantation Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin III
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


Stammzelltransplantation und Zelltherapie

Am 24. November 2010 veranstaltet der gemeinnützige Verein KFG Frankfurt e.V. in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt einen Vortrag mit dem Thema: "Stammzelltransplantation bei Kindern und Erwachsenen".

 

Die Stammzelltransplantation wurde durch nachhaltige Fortschritte der letzten zwei Dekaden zu einem hervorragenden Therapieelement in der Behandlung von Patienten mit Leukämien und anderen bösartigen Erkran­kungen. Moderne Untersuchungsmethoden erlauben es, unverwandte Spender zu identifizieren, die ein höchstes Maß an Übereinstimmung der relevanten Gewebemerkmale mit dem Patienten aufweisen. Vor allem durch diese optimierten Spenderauswahlverfahren ist es gelungen, Stammzell­transplantationsverfahren sicherer zu machen.
Trotz aller Bemühungen ist es jedoch gegenwärtig nicht für alle Patienten möglich, einen passenden Spender zu finden. Neueste Techniken erlauben es heute, Stammzellpräparate im Labor zu bearbeiten und zu optimieren. Diese gewaltigen Fortschritte machen es möglich, was vor kurzem noch undenkbar war: Auch Menschen, deren Gewebemerkmale nur zur Hälfte mit denen des Patienten übereinstimmen, können als Stammzellspender eingesetzt werden.
Dieses ermöglicht nun allen Patienten in Not eine Stammzelltransplantation anbieten zu können. Neue, zusätzliche Zelltherapieverfahren zur spezifischen Immuntherapie gegen Leukämie und Tumorzellen stehen an der Schwelle zum klinischen Einsatz und werden zum Teil schon mit Erfolg verwendet. Ebenso können innovative, zielgerichtete Medikamente den Therapieerfolg nach einer Stammzelltransplantation in den nächsten Jahren weiter ver­bessern.

Kontakt

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